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Marburger Neue Zeitung vom 28.01.2007: Diese Veranstaltung wurde von der GCJZ organisiert und in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde durchgeführtGottesdienst zum Holocaust-Gedenktag in der Elisabethkirche Menschen gedenken der Naziopfer 28.01.2007 Marburg. (mm). Um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, haben sich gestern etwa hundert Menschen zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Elisabethkirche versammelt. Anlass dafür war der Holocaust-Gedenktag, der in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz regelmäßig am 27. Januar stattfindet. Während des Gottesdienstes lasen Studierende des Katholisch-Theologischen Seminars Marburg die Namen der Menschen, die aus Marburg deportierten und ermordet wurden, weil sie Juden waren. Dabei wurde für jedes Opfer eine Kerze angezündet und vor dem Altar aufgestellt. Zur Überraschung der Gottesdienstbesucher nahm an der Gedenkfeier auch der weltbekannte Klarinettist Giora Feidman aus Israel teil. Er spielte ein jüdisches Klagelied, das von den Zuhörern sehr ergriffen aufgenommen wurde. Im Anschluss daran sprach Amnon Orbach, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Marburg, das Totengebet "Kaddisch".Giora Feidmann spielt Klagelied Nach den Fürbitten, dem "Vater unser" und dem gemeinsam gesungenen hebräischen Friedenslied "Oseh shalom" endete die Gedenkfeier mit dem Segen und einem ausklingenden Orgelspiel. |